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| Addis macht auf den ersten Blick nicht gerade einen charmanten Eindruck: Zerfleddert auf verschiedene, fuer zu Fuss zu weit auseinander liegende Zentren mit Blechsiedlungen dazwischen. Ueber allen wacht der Palast Haile Salasies, das Sheraton Addis und das Revolutionsdenkmal. Die Zentren sind etwa: Piassa, Bole - Abiot / Mascal square, untere Churchill road (die dort Ghana St. heisst), Arat Kilo und die Strasse von dort zur Piassa. Bole (die Strasse zum Flughafen) bietet absolut alles, allerdings auch zu europaeischen Preisen; und man muss gut zu Fuss sein. Piassa und die umliegenden Strassen und Plaetze sind dann doch etwas kompakter und man bekommt auch fast alles. Es bietet sich also an, sich in der Naehe der Piassa im Taitu-Hotel niederzulassen (oder in den umliegenden Pensionen). Das Zimmer kostet 47 bis 128Birr, aethiopischer Standard, die Telefonvermittlung geht von Hand per Stoepsel und das Essen ist gut und billig. Wenn man Glueck hat, sieht man den vermutlich aeltesten Mitarbeiter des Taitu mit Lappen an den Fuessen im 1. Stock das Parkett pflegen. Bringt man eine einheimische Person mit, muss sich diese an der Reception registrieren lassen, sonst gibt es Aerger mit der "Security". Es sei anbei bemerkt, dass man als Selbstfahrer im Bel Air besser steht (es gibt 2 Plaetze im Schatten, wenn die nicht gerade von Langzeitparkern belegt sind), aber das Hotel Bel Air heisst jetzt Pension Bel Air (die Kueche ist geschlossen) und hat sich dem ortsueblichen Verkehr verschrieben, was gerade am Wochenende bedeutet, dass bis morgens die Taxis mit Kundschaft vor dem Blechtor vorfahren und solange hupen, bis der guard wach ist und die Blechtuer von Zimmer 12 KLEMMT. Also Taitu, auch wenn man dann den ganzen Tag auf dem Parkplatz in der Sonne steht (28,75Birr). Zum Nachtleben, fuer das Addis beruehmt ist (man beachte z.B. die Zeilen im lonely planet): Ich sach nur: die Maedels in den gewissen Bars (Bier 1,5-2Birr, alles business-women) wissen sich zu bewegen und wenn man nicht rechtzeitig das Weite sucht, haben die einem am Haken (scheiss Hormone). In den etwas besseren Lokalen wird man etwas laenger in Ruhe gelassen und kann sein Bier trinken und dem Treiben zuschauen. Auf der Bole sind dann die upper-class Bars mit weniger business-girls (Exodus). Weiterhin gut: Debre Zeit road The Dome im Concord Hotel. Supermaerkte: Bole road, speziell Fantu auf der linken Seite sehr gut (siehe aethiopien).
Quat kauen (oder Kat oder "Tschad" wie die es ausprechen): Nun denn, etwas gewoehnungsbeduerftig, schmecken die Blaetter doch zuerst etwas bitter. Man sollte immer etwas Wasser oder Cola etc. dazu trinken, damit der Klumpen nicht zu trocken wird. Nuesse etc. helfen dabei, den Klumpen in Form zu halten. Um das Ding dann in der Backe mal umzudrehen, wird ein kleiner Holzspan verwendet. Ansonsten beschraenkt sich die Schwierigkeit fuer den Neuling darauf, nicht sofort die Blaetter zusammen mit der sich ansammelnden Spucke herunterzuschlucken. Netter Zeitvertreib fuer Stunden. Ob man das Zeuch in D ungestraft einschleusen darf? Minibuspreise: Bel Air - Piassa 1Birr, Arat Kilo Piassa 0,6Birr, Piassa - mercato 0,5Birr. Abfahrt Mercato von Piassa am Ende der Queen Elisabeth, Mercato ist dann links unten weiter die Strasse rauf. Klamotten direkt vorne an, Haushaltswaren im Westen, Eisenwaren und Autoteile im Sueden, Quad-Grossmarkt SO. 2 grosse Packen 50Birr, aus einem davon werden so 4 Paeckchen, die in der Stadt zu je 20Birr zu haben sind. Diverse Preise: 10erPack Streichhoelzer: 1,5Birr, Dieselkocher made in Kenya 35Birr, dazugehoeriger Mantel 8Birr, 0,33l Cola 1,5-2Birr, Nyala 4Birr, Rothmanns 10Birr, 2,5kg Gaskocher 170Birr. Wer seine Kasse aufbessern will, der kaufe im Sueden jede Menge der Holzkohlensaecke fuer 10Birr und verscherbele diese in Addis fuer 70Birr. Der gewaltige Preisunterschied kommt dadurch zustande, dass nur eine bestimmte Anzahl Holzkohlensaecke pro Fahrzeug erlaubt sind (es gibt ueberall Kontrollposten), Ferenji-Autos werden hingegen nie kontrolliert!! Die keniansiche Botsschaft hier in Addis (und jordanische in D) akzeptiert keine duennen Passfotos (eg. aus dem Drucker), sondern nur dickes (Photopapier). Man rueste sich entsprechend aus. Desweiteren 50$ oder entsprechende Anzahl Birr, naechsten Tag abholen (Mo-Do nur vormittags, Fr. auch bis 16:30Uhr). Telefonieren: 12,5Birr die Minute nach Europa (egal ob Festnetz oder Mobile), in der Naehe vom Taitu (Richtung NTO und die 1. links) gibt es eine Internetbude mit IP-Telefon (5Birr Festnetz, 6Birr Mobile, nur 20Sekunden klingeln lassen, sonst darf man 1 Minute bezahlen). Sudan-Visum: Aus irgendeinem Grunde stellen sich hier in Addis die Sudanesen an und stellen keine Visa mehr aus (Feb / Maerz 05). Djibouti ist keine Alternative, einige Leute fliegen nach Cairo und zurueck (macht dann ein nettes 600Dollar Visum), oder man schickt seine Papiere nach D (dort innerhalb von 3 Tagen per Post ohne Probleme). Offiziell geht es nur mit Einladung aus Khartoum, wobei der Einladende auch irgendwelche Behoerden in Khartoum aufsuchen muss, einen code uebermittelt, mit dem man dann in Addis in der sudan. Botschaft vorsprechen darf. |
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100kg pro Achse?? .
Taitu 1. Stock .
Post? .
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| und hier ein kleines Schmankerl: Addis Stadtplan aus dem Daerr / ReiseKnowHow kalibriert fuer Oziexplorer. | |