Bale mountains


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Debre Libanos - Addis Abeba
Bale Mountains Rundtour
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Abfahrt 17:00 Uhr aus Addis Richtung Debre Zeit und weiter Richtung Shashemene. Man beachte, das die Ringroad auch einige Kilometer der Strasse nach Debre Zeit verwendet, das bedeutet, dass man irgendwann mal links abbiegen muss (geradeaus geht es dann nach Jimma N8 56,071 E38 46,001). Der Abstieg ins rift-valley verlaeuft gemaechlich, Addis' Speckguertel erstreckt sich ewig. Kaum ist man aus dem Stadtkern heraus, sieht man aber wieder die Frauen mit den Tonkruegen ihr Wasser schleppen.
Die Fahrt in die Dunkelheit hinein ist einfach zu gefaehrlich. Das wichtigste im afrikanischen Strassenverkehr ist es naemlich, moeglichst ohne Licht zu fahren, ob mit 110 als Landcruiser oder mit 2km/h als LKW bergauf. Dazu kommen dann die liegengebliebenen Fahrzeuge, die sich dadurch als Havarist zu erkennen geben, indem sie etwa 2 Meter vor und hinter sich moeglichst grosse Steine auf die Strasse legen. Diese bleiben natuerlich im Falle der Genesung liegen. Das ganze wird dann noch durch heimkehrende Viehherden, stoische donkeys und die ueblichen Eselkarren gekroent. So beschloss ich, in Meki, etwa 70km vor dem Langano See Station in einer Kaki-Bude mit eigener warmen Dusche und Klo fuer 16Birr zu machen. Da Freitag ist, ist die hoteleigene Disko natuerlich in der Aufwaermphase (Bush-Hotel am Ende des Ortes rechts).

Das Bekele Mola Hotel bzw. der Strand dabei am Langano-See ist eine Anfahrt wert, man meide aber die Samstage, dann wird es voll und nachts Autodisko. Ansonsten hat man den Strand fuer sich und kann auf den See gucken und den Voegeln zuschauen.
Abzweig zum Bekele Mola am Langano See etwa 40km noerlich von Shashemene bei N7 31,760 E38 40,229

. die Jungs picken die Wischergummis!!!
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Vor Shashemen geht es dann Richtung Osten zu den Bale Mountains. Die Piste ist nicht wirklich gut, man kommt aber flott voran. Um die Plateaustrasse des Bale zu benutzen, braucht man nicht in Dinsho das Parkbuero (und lodge N7 5,796 E39 47,458) anzufahren und kann so 60Birr sparen. Vielleicht ist ja die Bale-Karte fuer 10Birr wieder im Angebot, hier Teil 1 und Teil 2. Ansonsten faehrt man weiter und in Goba im Kreisel links. Der Aufstieg aufs Plateau ist schnell geschafft. Aussicht..........., Hoehe 4000m und es wird kalt. Der Abzweig zur Telegrafenstation ist eigentlich nicht zu verfehlen. Auf der Suedseite, kurz vor Beginn des Abstiegs, ist bei N6 47,648 E39 46,301 in einer Spitzkehre ein guter Nachtplatz. Es geht dann schnell runter in fast tropisch feucht warme Gefilde, wenn man die Kamera nicht an die Heizung haelt, hat man alle Bilder mit leichtem Weichzeichner im Kasten, denn ueberall im Auto kondensiert die Luftfeuchte an kaltem Metall oder Glas.
Fuer die Bale-Rundtour Shashemene - Goba - Meslo - Bitata - Wendo - Shashemene muss man 2 volle Fahrtage ansetzen, gemuetlicher wird es in 3. Es gibt keine Piste direkt nach Negele von Meslo, die Piste fuehrt ueber Meslo und, nicht wie in einigen Karten verzeichnet, an Meslo vorbei. Die Strecke bis Bitata befindet sich im Ausbau, fertig ist etwa 30%, Schluesselstelle ist eine Furt bei N5 59,846 E39 42,449, bei der eine Bruecke dringend erforderlich ist (an der gerade gearbeitet wird). Ab der Furt ist die Piste tadellos, bis man Welabu erreicht. In dem trockenen Flussbett fahren sich die Einheimischen mit ihren Isuzus und auch 4WD unerklaerlicherweise bevorzugt fest und warten wohl auf steigende Wasserstaende, um ihre Fahrzeuge wieder flott zu bekommen. Da konnte dann der ferenji mal so richtig was zeigen und einfach durchbrausen. Es ist schon lustig anzuschauen, wie die Einheimischen mit ihren Pickups, vollgeladen und 10 Leute oben auf, mit viel Rauch in den Sand kacheln und nach 3 Metern fest sind, keiner steigt irgendwie mal vorher ab um vielleicht so das Auto leichter zu machen, es koennte ja sein, dass die Fuhre durchkommt und dann am anderen Ende die Passagiere nicht wieder aufsteigen laesst. Anders kann man dieses Verhalten nicht interpretieren. Nun, wenn die Karre im Sand steckt, steigen dann doch alle runter und schieben, was meist nicht hilft, da das Ding eh ueberladen ist, also werden Zweige geschnitten und unter die Reifen geschoben, was auch nicht hilft. Abladen oder Luft aus den Reifen lassen kennen die nicht. Die Errettung aus dem Sandmeer habe ich nicht mehr erlebt.
Es sei noch erwaehnt, dass ab Kibre Mengist die Piste entsetzlich zu befahren ist. Man faehrt die letzten 60km vor Wendo im alten Unterbau der Piste, d.h. man tuckert mit 15 ueber die Steine und wird von allen ueberholt, oder nimmt allen Mut zusammen und sieht zu, dass man ueber 50km/h kommt, dann wird es ruhiger, allerdings unter Verlust von etlichen mm Reifenprofil, nein kein gleichmaessiges Abreiben, es fliegen zerschredderte Teile der Stollen der europaischen Reifen in alle Richtungen.

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