Sudan


Vorher waren wir in Aegypten.
danach sind wir nach Aethiopien gefahren.
Sudan: Wadi Halfa - Dongola - Argo - Khartoum - Naqa, Musawwarat - Mero - Suakin

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Route . .

Ankunft Sudan 30.12.04 mit der Personenfaehre ab Assuan, die Autos fuhren seperat auf einem Motorponton den Assuan-Stausee hinunter.

1 Dollar = 252SD, 1 Euro = 330SD

Thema Geld: Ja, es gibt das sudanesiche Pfund noch, in den Koepfen der Leute: Wenn die fuer eine Laecherlichkeit horrende Preise verlangen, dann sinds Pfund, man hat also durch 10 zu dividieren. Wird auf einmal ein ganz geringer Preis verlangt, muss man mal 100 nehmen, denn die zaehlen die 100er Dinarscheine. Also: 1000 fuerne Cola (0,35 Plastik) sind 100Dinar, 50 fuer eine 5kg Gasflasche sind 5000Dinar!
1 Falaffel-Klumpen 5Dinar, Flasche (Glas) Cola 50Dinar, 1 kleines Fladenbrot 10Dinar, Kilo Bananen 100Dinar.


In Wadi Halfa hatten wir einen laengeren Aufenthalt, da der Motorponton erst am naechsten Tag, Silvester, eingetroffen ist. Im Sudan ist der 31.12 leider ein Feiertag, so dass der Zoll erst am Nachmittag um 15:00 Uhr sich herabließ, uns abzufertigen. Man sollte einen Blick auf ein dem Carnet de passage beigefuegtem Papier riskieren und sich die Poesie des sudanesichen Amtsenglisch genuesslich auf der Zunge zergehen lassen.


Die Fahrt entlang des Nils nach Sueden Richtung Khartoum ging ueber Dongola.


Interessant war dann noch die Ueberquerung des Nils per Faehre bei Argo.


Zur Registration (hier das Formular) und zur Beschaffung von Travel-Permits muss man nach Khartoum.
Travel-Permits gibt es nicht im Aliens Registration, sondern im Department of Humanitarian Affairs (da laufen all die sudanesichen Mitarbeiter diverser Hilforganisationen mit dicken Stapeln von Antraegen fuer Dafour ihrer westl. Mitarbeiter herum): jeweils 4 Kopien von Pass und Visum (nicht des Registrationsbeppers), 3 Passfotos und 7550 Dinar sind faellig: Am Eingang rechts im Haeuschen den Prozess starten, dann 2 Stock Zimmer 15, danach Zimmer 14 direkt ggue., sodann zurueck zum Eingang, zahlen und warten, bis Kurier mit Stempel und Unterschrift von Lt. Col. Emmanual Bol Ring aus dem Aliens Office zurueck ist. Die zwei runden Stempel sind von der Security und sollten auch auf der arabischen Version des Permits drauf sein.

N15 36,519 E32 32,733 Department of Humanitarian Affairs fuer Travel-Permits, vom Aliens Richtung Busbahnhof, 2 links und ca 2km geradeaus auf der rechten Seite vor der Bahnlinie (wenn man Glueck hat, wird man von einem angesprochen, der Selbstgebranntes und Bier verkaufen will).

N15 33,620 E32 33,331 Khartoum Afra-Shopping am Flughafen (geradeaus weiterfahren und nicht am Zaun entlang links abbiegen), der Laden ist teuer, hat aber so manches, was man vermisst hat, z.B. die letzte UHT-Milch bis Addis Abeba!!


Richtung Port Sudan haben wir einen Stop bei dem 6. Katakt des Nils und bei den Tempeln von Naqa und Musawwarat gemacht.
Die Fahrt an die Kueste des Roten Meeres hat einen Zwangsstop bei Mero.


Beguckt wurde auf die Schnelle Suakin und Port Sudan

Die Fahrt ging dann auf loechrigen Asphalt via Kassala nach Gedaref und weiter nach Gallabat an der aethiopischen Grenze, wo die Ausreise am 17.1.05 erfolgte.
Die Piste Gedaref-Gallabat ist in maessig guten Zustand. Ausreise Sudan problemlos, einzig der Grenzer im Customs (hier Immigration, Carnet erfolgte woanders) war etwas murrig, da gerade sein Essen hereingetragen wurde, als wir mit unseren Paessen aufschlugen.

N14 0,627 E35 23,938
Abzweig in Gedaref Richtung Gallabat hinter dem Holzmarkt, vorher an einer grossen Kreuzung mit Ampel vorbei.


2stoeckig Ziegentransportverordnung auf sudanesisch
auch der aermste Esel hat so seine stillen aber erfreulichen Momente, oder laechelt er etwa nicht?! Tuck-Tuck in Dongola
Dongola Hauptstrasse und Beginn des Souk.


Nun einige Impressionen aus der sudanesichern Kueche: "Foul" (ich schreibe es, wie man es hier ausspricht) ist das Gericht, dass man ueberall erstehen kann: Bohnen mit allerlei drin, zu Tode gekocht, mit einer Pepsi-Flasche zerstampft, je nach Wunsch mit verschiedenen Toppings (Falafel zerdrueckt, Lauchringe...) und zum Schluss ein sehr, sehr grosser Schuss Speiseoel. Das ganze mit Brot gespeist, gibt ordentlich Saft fuer den Tag.

der 1 Sterne Klause ihre Kueche. und der Abwasch, gleich auf der Strasse erledigt.
eine Art lockerer Krapfen, seeehhhhrrrr laecker! Burgerbude: Fuer 1 Euro eine gigantische Mahlzeit
Chichabude
die Kohlen werden auf dem Boden zerhauen, der Nebel ist dicht, man muss sich das mal im Sommer vorstellen!
zur Chicha-Bude, gibts auch einen kleinen Film (2MB DivX)
Nussverkaeufer Khartoum bei den tanzenden Moenchen.
Foulbude ihre Auslage am Truckerrasthof bei Haiya Foulpott
erst wird gestampft dann kommt Oel drueber
dann wird mit gesundem Appetit und frohen Mutes eingefahren
der Haenger hat auch einen weiten Weg hinter sich.


Vorher waren wir in Aegypten.
danach sind wir nach Aethiopien gefahren.

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